| Kirchliche Träger |
Die kirchlichen Arbeitgeber unterlaufen in den letzten Jahren ganz besonders eine adäquate Bezahlung. Als größte Organisationen in den Bereichen ambulanter Pflege und Assistenz zwingen sie so auch die freien Träger unter einen Kostendruck zu Lasten der Beschäftigten. „Die Dachorganisationen der kirchlichen Wohlfahrt, Diakonie und Caritas, plädieren für einen Mindestlohn. Doch die kirchlichen Arbeitgeber, Unterorganisationen der Diakonie und der Caritas, wollen davon nichts wissen. Die Aufnahme der Pflegebranche in das Entsendegesetz sei kein taugliches Mittel, Armut und illegale Wettbewerbspraktiken zu bekämpfen, teilten der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) und die Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen (AcU) gemeinsam in Berlin mit. Ein Mindestlohn verschärfe auch den Kostendruck in der Pflege weiter. Zudem sei eine gesetzliche Lohnuntergrenze ein unzulässiger staatlicher Eingriff in die verfassungsrechtlich gesicherte kirchliche Selbstbestimmung. Für den VdDD und AcU arbeiten 430.000 Menschen, viele davon in der Pflege.“ (zitiert nach http://www.tagesschau.de/wirtschaft/mindestlohn174.html ) Ihr findet die Adressen der Landesverbände der Diakonie unter
http://www.diakonie.de/1323_DEU_HTML.htm und der Caritas unter http://www.caritas.de/2227.html Klickt euch durch bis zu eurem Arbeitgeber oder der übergeordneten verantwortlichen Stelle. Oder aber, falls ihr in einer der christlichen Gewerkschaften mit ihren Gefälligkeitstarifverträgen seid, so findet ihr die Einzelgewerkschaften des Christlichen Gewerkschaftsbundes mit seinen insgesamt ca. 280.000 Mitgliedern unter: http://www.cgb.info/organisation/einzelgewerkschaften.php
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